Anaglyphenbilder




Entwickelt wurde das Anaglyphenverfahren 1853 von Wilhelm Rollmann, der in J. C. Poggendorfs „Annalen der Physik (und Chemie)“ (Ausgabe 90, S. 180f, Halle, Leipzig) eine Arbeit mit dem Titel „Zwei neue stereoskopische Methoden“ veröffentlichte und darin das Verfahren vorstellte". Zitat-Ende.
 

Erklärung nach Wikipedia:

"Eine Anaglyphe bzw. ein Anaglyphenbild ist ein spezielles Stereogramm, bei dem die beiden stereoskopischen Halbbilder nicht nebeneinander dargestellt, sondern überlagert werden. Obwohl auch die übliche Polarisationsfilterprojektion also eine anaglypische Darstellung ist, verwendet man die Bezeichnung Anaglyphenbild meist für Farbanaglyphen, bei denen die Halbbilder in Komplementärfarben eingefärbt werden. Die Trennung der beiden Halbbilder erfolgt mit speziellen Anaglyphenbrillen, die entsprechend gefärbte Gläser bzw. Farbfolien besitzen. Früher wurden meist die Farben Rot und Grün bzw. Rot und Blau eingesetzt. Seit den späten 1970er Jahren gibt es das von Stephen Gibson patentierte „Deep Vision“-Verfahren, das heute meist verwendet wird. Gibson verwendet die Filterfarben Rot (rechts) und Cyan (links). Cyan besteht zu gleichen Teilen aus Blau und Grün, und ermöglicht eine bessere Darstellung von Echtfarben.

 


Beispiele:
  Sie brauchen hier zum Anschauen eine rot-grün-Brille.

     
Anatas Anatas

Anatas

Calcit
     
Hexakisoktaeder Pyrit Quarz

Rhombendodekaeder

         
Wulfenit
Sursassit   Saurier in 3D