Kristallmorphologie leicht gemacht – Ein Kurs in 7 Teilen Urs Wyss
  Mitte Februar trafen sich 8 Vereinsmitglieder und ein "Fremder" zum ausgeschriebenen Morphologiekurs. Da unser Referent (bei diesem Thema kann der natürlich nur Erich Offermann heissen) doch schon ein paar Jährchen ennet seinem 80 Geburtstag steht, trafen wir uns bei ihm zu Hause, damit für unsern Guru die "Reiserei" so umgangen werden konnte.

Vorgängig hatten wir uns geeinigt, dass es nicht ein Kurs auf Referatbasis werden sollte, sondern dass wir auch die neueren Medien einsetzen wollten. Daher entschied man sich für den Einsatz des Computers. Es sollte aber kein Computerkurs werden, also musste eine Software gesucht werden, welche ohne grosse PC Kenntnisse bedient werden konnte. Bald einigten wir uns auf das Programm "Faces" vom französischen Mineraliensammler Georges Favreau. Mit dieser Software war es nun möglich ohne grosse Vorkenntnisse schon am ersten Kursabend Resultate auf den Bildschirm zu zaubern.

 

 

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Bevor uns der grosse Guru jedoch an den Computer setzte musste die doch schon legendären Klötzli dran glauben. Der Vorteil dieser Kristallmodellen liegt im Wesentlichen darin, dass man den Kristall in den Fingern halten und ihn drehen und wenden kann um die vorhandenen Symmetrien erkennen zu können

 

Am zweiten Abend war es nun endlich soweit. CBT (Computer based Training) sagt man in der heutigen Zeit. Oder anders gesagt, wir haben einfach den ganzen Abend am PC gesessen und Kristalle konstruiert und konstruiert und dabei wurden uns die Millerschen Indices immer vertrauter. Dabei wurden wir von unserem Guru tatkräftig unterstützt.

Wenn’s dann mal nicht so richtig in den Kopf wollte, kein Problem. Zurück zu den Klötzli.

Sie sehen es hat noch genügend Klötzli zum Üben

 


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Die ist keine Pokerrunde sondern der Eingangs genannte Morphologiekurs

Hier wird konzentriert gearbeitet


Der Morphologiekurs wurde an 7 Kursabenden durchgeführt. Ich glaube alle Kursteilnehmer konnten ihren "morphologischen" Horizont erweitern,d.h. alle Kursteilnehmer erkannten den grossen Wert von Morphologiekenntnissen als Bestimmungshilfe von
Mineralien  und erwarben ein tieferes Verständnis für die an Kristallen auftretenden Flächen und Formen .

 Die von Erich Offermann gefertigten Unterlagen waren und sind sehr hilfreich. Die gewählte Software "Faces" ein Hit. Nun bleibt nur noch Eines:

Lieber Erich, vielen Dank im Namen aller deiner "Schüler". Das war Spitze !!!!!

 

Und wie Sie sehen konnten wir auch mal lachen

PS: Wer an der Software "FACES" interessiert ist, darf sich mit mir in Verbindung setzen.

 

 

wyssu